Feb 14

In der heutigen Zeit von Globalisierung, Zeit- und Ressourcenknappheit hat der Begriff Luxus eine neue Bedeutung erhalten. Der kontinuierlich wachsende Wohlstand, der technologische Fortschritt und die Pluralisierung der Lebensstile haben Luxus in ein vielseitiges und höchst heterogenes Phänomen umgewandelt.

Der Wohlstand verliert seine Verführungskraft, wenn man ihn hat, und seinen Glanz, wenn alle ihn haben.

Während in armen Ländern die Menschen sich regelmässige Mahlzeiten nicht einmal vorstellen können, jagen bei uns die Gastronomen sich gegenseitig den Spitzenrang beispielsweise beim Trend der „neuen Bescheidenheit“ ab.

Natürlich wollen wir Luxus, und wir schätzen ihn. Die einen tun dies mehr, die anderen weniger. Wir halten es mit dem Dichter-Institute (Motivforschung / Zürich), welches schon vor Jahren den Begriff „Luxus“ neu interpretierte:

Weg mit dem Schnickschnack, den Anhängseln. Nichts Unechtes, Unnatürliches darf dem Luxuriösen anhaften. Ein Produkt darf ruhig etwas teurer sein, – Hauptsache, es ist unverwechselbar. Luxus muss mehr denn je authentisch sein, – ohne jede falsche Zutat. Der neue Luxus heisst Luxese, – es ist der Luxus in Askese.

Was halten Sie von Luxus? Was ist für Sie Luxus, wie geniessen Sie heute Luxus?           

Wir danken Ihnen für Ihre Meinungsäusserung, für Ihren Beitrag.

Arnold Kappler.

14. Februar 2012

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Feb 02

Spitäler und Kliniken waren bis heute vor allem im Gespräch wegen der Kostenproblematik, der Fallpauschalen oder wegen Qualitätsfragen. Marketing, Markenbildung, Öffentlichkeitsarbeit oder auch andere Kunden-Kommunikation waren bis vor kurzem eher Fremdwörter im Klinikalltag.

Einsetzender Verdrängungswettbewerb

Mit dem einsetzenden Verdrängungswettbewerb und der zunehmenden Konkurrenz auf dem Gesundheitsmarkt hat ein Umdenken eingesetzt: die Spitäler und Kliniken sind auf dem Weg zu patienten-, qualitäts- und mitarbeiterorientierten Dienstleistungsunternehmen.

Die Klinik als Marke

Coca-Cola, seit 1886 auf dem Markt,  ist der Inbegriff einer Marke, die jedes Kind kennt und die auf der ganzen Welt wahr genommen wird. Auch wer im Gesundheitswesen wahrgenommen werden will, muss sich abheben. Marken beinhalten Einzigartigkeit und garantieren einen langfristigen Mehrwert für entsprechende Institutionen und deren Aktivitäten. Ziel einer Marktstrategie ist der Aufbau einer positiven Monopolstellung, eines „positiven Vorurteils im Kopf der Kunden, der Patienten“.

Marken gehören heute zum Alltag, unser Alltag ist geprägt von Marken! In der heutigen Überflussgesellschaft sind Angebote in grosser Fülle vorhanden. Marken helfen uns, in der Fülle dieser Angebote Entscheide zu treffen. Marken sind entscheidend für die Differenzierung eines Angebots gegenüber demjenigen gleichwertiger Konkurrenz.

Wichtig für die Ausstrahlung einer Marke sind deren Inhalte: das Angebots- und Leistungsspektrum, das Qualitätsmanagement, die Kommunikation, das Personalwesen, die Unternehmens- und Organisationsentwicklung. All diese Bereiche müssen im Sinne der übergeordneten Markpositionierung koordiniert und kundenorientiert ausgestaltet werden.

Vertrauens-Marken werden immer wichtiger

Der informierte Patient mit seinen erkannten Kundenbedürfnissen muss stets im Mittelpunkt der Marketingaktivitäten eines Spitals, einer Klinik stehen. Voraussetzung für ein effektives Gesundheitsmarketing ist zunächst die klare Definition der angebotenen medizinischen Dienstleistungen. Diese müssen eingebettet sein in für Patienten erlebbare Werte, die auch von allen Mitarbeitenden gelebt werden müssen. Nur so wird das Krankenhaus als „Marke“ auch für die Patienten erkenn- und erlebbar.

Wie sehen Sie die Bedeutung einer „Marke“ für eine Klinik, für ein Spital? Wie stellen Sie sich zu unserer Aussage?

 

 

 

 

 

Arnold Kappler, 30. Januar 2012

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Feb 02

Um eine Strategie zu implementieren, reicht es nicht aus, Führungskräften (und Mitarbeitenden) mitzuteilen, wohin die Reise geht und was sie auf diesem Weg zu tun haben. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, sie aktiv in die Umsetzung der Strategie einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam das Zielbild für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich zu übersetzten und zu konkretisieren. Denn die beste Strategie wird zur Makulatur, wenn es nicht gelingt, all die retardierenden Haltungen bei der Einführung zu überwinden.

Spitzenleistungen sind nur mit kreativen, kooperativen und selbstbewussten Menschen zu erreichen. Der Prozess des BSC-Aufbaus basiert auf intensiven Diskussionen, auf dem Einbezug aller relevanten Funktionsträger bzw. Mitarbeitenden. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die gemeinsam formulierten Ziele auch zusammen mitgetragen werden. Das Engagement für die Unternehmensziele steigt ebenso wie auch die Toleranz gegenüber Veränderungen.

Welche Erfahrungen machen Sie mit der BSC? Wo sehen Sie die besonderen Vorteile der BSC?

Arnold Kappler, 30. Januar 2012

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